Umweltbilanz

Münchener Rück Stiftung - CO2-Bilanz 2015

CO2-Emissionen gesamt
Die Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung im Jahr 2015 betrugen rund 1130 t CO2. Der Großteil hiervon, knapp 1030 t (91%), wurde durch Veranstaltungen der Stiftung verursacht. Wir kompensieren die Emissionen von Tagungsteilnehmern für die An- und Abreise. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung) und Dienstreisen fielen dagegen mit 39 t (4%) und 58 t (5%) gering aus.


 Abb. 1: Verteilung der CO2-Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung
 

Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Gesamtemissionen im Jahr 2015 um fast 400 t CO2. Der Betrieb der Geschäftsstelle verursachte gleich viele Emissionen wie 2014, während sowohl die Emissionen im Bereich Dienstreisen (um etwa 35 t CO2), als auch bei Veranstaltungen (um mehr als 360 t CO2) deutlich sanken. Dies ist vor allem auf die Mikroversicherungskonferenz in Marokko zurückzuführen, wofür die Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr (Mexiko) durchschnittlich kürzere Flugstrecken zurückzulegen hatten und die Teilnehmeranzahl leicht zurückgegangen ist.

Der Anteil der Emissionen durch Veranstaltungen wird von der Stiftung durch den Kauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen. Die CO2-Emissionen der Dienstreisen von Mitarbeitern und der Geschäftsstelle werden durch Munich Re kompensiert.*  

 

Abb. 2: Vergleich der Gesamtemissionen von 2006 bis 2015
 

CO2-Emissionen durch Veranstaltungen
Zur Ermittlung der Veranstaltungsemissionen wurden nur die Reisen der Teilnehmer bilanziert, der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume kann vernachlässigt werden. 

Mit rund 850 t CO2 hat die Internationale Mikroversicherungskonferenz in Marokko den größten Anteil (82 %) zu verbuchen. Dies erklärt sich durch die vielen Flugreisen der gut 350 Teilnehmer. Auch die Resilience Academy verursacht deutliche Emissionen (17 %), da Jungwissenschaftler aus aller Welt in Bangladesch zusammengekommen sind (knapp 180 t CO2). 

Nur gering trägt dahingegen die Veranstaltungsreihe Dialogforen in München zu den diesjährigen Emissionen bei. Sie macht mit annähernd 5 t (0,5%) erwartungsgemäß einen kleinen Anteil aus. Hier kommt das Publikum in der Regel aus dem Großraum München.

 

Abb. 3: Verteilung der CO2-Emissionen durch Veranstaltungen
  

CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb
Die CO2-Emissionen für den Geschäftsbetrieb (Büro und Reisen) liegen bei knapp 97 t CO2: 39 t CO2 für die Geschäftsstelle (Strom, Heizung)* und 60 t CO2 für Dienstreisen, vornehmlich Flugreisen**. Die Emissionen durch Dienstreisen sind damit um gut ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr gesunken.  

                     

Abb. 4: Verteilung der CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb
 

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* Zur Berechnung der Emissionen der Geschäftsstelle wurden pro Mitarbeiter 6 t CO2 kalkuliert. Dies ist das Ergebnis einer Munich Re Studie von 2010, einsehbar im Corporate Responsibility Report 2010.

** Bei Flugreisen wurde der RFI (Radiative Forcing Index) mit 2,7 angewendet.  Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km Zubringerverkehr angenommen.

CB, 8. Januar 2016 

 

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