Gibika (Lebensgrundlagen) - Aufbau von Resilienz in Bangladesch



Bangladesch ist eines der gefährdetsten Länder der Erde, wenn es um Naturkatastrophen und Folgen des Klimawandels geht. In Partnerschaft mit der Universität der Vereinten Nationen in Bonn (UNU-EHS) unterstützen wir das „International Centre for Climate Change and Development" (ICCCAD). Neben Forschung zur Widerstandsfähigkeit der Menschen in Bangladesch sollen mehrere Gemeinden in Risikozonen sicher gegen Flutkatastrophen gemacht werden. Erfahrungen aus Mosambik helfen uns dabei, Warnsysteme zu implementieren.

Gibika 2018 - Interview

Gibika 2018 - Interview

Im Rahmen des Gibika-Projekts wurden von Anfang 2016 bis Ende 2017 Menschen im Süden von Bangladeschs für den Fall einer Katastrophe geschult. Shaun, ein fünfzehnjähriger Schuljunge hat als Schauspieler in einem Straßentheater rund um Flutwarnung eine Hauptrolle gespielt. >mehr

"Heute weiß ich, wie wichtig schwarzrote Flaggen sind“

"Heute weiß ich, wie wichtig schwarzrote Flaggen sind“

Mit dem Gibika-Projekt haben wir die Risiken in verschiedenen Gemeinden untersucht und mit den Bewohnern an Lösungen gearbeitet. In Dalbanga South gilt es, Menschen an der Küste für Stürme zu wappnen. Am 23. Mai 2018 fand der Abschluss-workshop der Pilotphase in Dhaka statt. >mehr

Gibika 2017 - Dalbanga South

Gibika 2017 - Dalbanga South

The Gibika team has established an improved early warning structure for cyclones in the Bengal Village Dalbanga South over the last years. Since the Munich Re Foundation funding for the project has expired by the end of 2017, the task of the last months was to transform the activities into a sustainable development for the region. >mehr

"Wären wir früher geflohen ..." - Ein Gibika Fotofilm

"Wären wir früher geflohen ..." - Ein Gibika Fotofilm

Die Entscheidung, vor einer nahenden Katastrophe zu fliehen und alles Hab und Gut schutzlos zurückzulassen, ist eine sehr harte. Denkt man an Klimaanpassungsmaßnahmen, muss diese Komplexität mitberücksichtigt werden. Interviews mit betroffenen Personen eröffnen neue Perspektiven. >mehr

Bewusstsein für Frühwarnung in Bangladesch schärfen

Bewusstsein für Frühwarnung in Bangladesch schärfen

Das neue Gibika-Frühwarnsystem hat seine erste Bewährungsprobe erfolgreich gemeistert. Während des Sturms Roanu reagierten viele Menschen richtig. In der zweiten Hälfte des Jahres 2016 wurde das Katastrophenmanagement weiter ausgebaut. >mehr

"Der Tag, an dem meine Seele wegrannte" - Ein Gibika Fotofilm

"Der Tag, an dem meine Seele wegrannte" - Ein Gibika Fotofilm

Ein Jahr nach dem historischen Klimaabkommen von Paris kommen die Länder in Marokko wieder zusammen. Die Verhandlungen sind für die Menschen, die die Folgen der Klimaerwärmung schon heute spüren, Lichtjahre entfernt. >mehr

Tropensturm Roanu wütet in Bangladesch

Tropensturm Roanu wütet in Bangladesch

Bangladesch wurde am 21. Mai 2016 erneut von einem Tropensturm getroffen. Zyklon Roanu traf am Abend nahe der Hafenstatt Chittagong an der Südostküste auf Land. Eine gute Nachricht: Die Notfallsysteme beginnen zu greifen. >mehr

Ein Warnsystem für Dalbanga

Ein Warnsystem für Dalbanga

Jüngste Arbeitsergebnisse machen deutlich, dass zahlreiche Anpassungsmaßnahmen notwendig sind, um das Land gegen Umweltveränderungen langfristig zu wappnen. Kurzfristig geht es darum, Menschenleben zu retten. >mehr

Dritter "Gibika Policy Workshop" für bessere Lebensgrundlagen

Dritter "Gibika Policy Workshop" für bessere Lebensgrundlagen

Im Juni 2015 fand der dritte Gibika Policy Workshop auf dem UNU Campus in Bonn statt. Er brachte Forscher, Praktiker und Politiker aus Deutschland und Bangladesch zusammen, um aktuelle Erkenntnisse auszutauschen, wie die Lebensgrundlagen (livelihood resilience) in Bangladesch verbessert werden können. >mehr

Gibika Thema beim Klimagipfel in Lima

Gibika Thema beim Klimagipfel in Lima

Das wichtige Wort „Livelihood“ (Lebensunterhalt, Lebensgrundlagen) fehlt drei Tage vor Ende des Klimagipfels noch im Verhandlungstext. Dabei hängen oftmals Entwicklungsmöglichkeiten armer Menschen von der Stärkung ihrer Lebensgrundlagen ab. >mehr

Feldstudie: Einkommensrisiken in verschiedenen Regionen verstehen

Feldstudie: Einkommensrisiken in verschiedenen Regionen verstehen

Von Mai bis Juni 2014 haben unsere Projektpartner eine Feldstudie in Bangladesch durchgeführt. Das Forscherteam verbrachte drei Tage in jedem der sieben zuvor bestimmten Untersuchungsgebiete: Gabdola, Mazer Char, Singpur, Babupur, Zamalpur, Dalbanga South und Bhola Slum in der Hauptstadt Dhaka. >mehr

Bilderstrecke: Naturgefahren in Bangladesch

Bilderstrecke: Naturgefahren in Bangladesch

Viele Gemeinden in Bangladesch sind durch Umweltveränderungen einem ständigen Wandel unterworfen. Einigen gelingt die Anpassung gut, anderen schlechter. Mit unseren Projektpartnern vor Ort wollen wir herausfinden, wie die Perspektiven für die Menschen verbessert werden können. >mehr

Einkommen sichern und Leben schützen

Einkommen sichern und Leben schützen

Resilienz beschreibt die Möglichkeit von Menschen oder Gesellschaften mit Schocks, zum Beispiel Naturkatastrophen, oder Systemänderungen zurecht zu kommen. Das Ziel ist die Minimierung von Schäden. Optimal ist es, wenn Individuen und Gesellschaften gestärkt aus der Situation hervorgehen. >mehr

Bangladesch – Projektstandorte stehen fest

Bangladesch – Projektstandorte stehen fest

Unser Forschungsprojekt in Bangladesch macht Fortschritte. Die Partner UNU-EHS und ICCCAD haben mittlerweile sechs Gemeinden bestimmt, in denen wir in den kommenden fünf Jahren arbeiten werden. Unser Ziel ist es, Naturgefahren unter die Lupe zu nehmen und die Menschen in den Risikogebieten besser vorzubereiten. Ihre Widerstandsfähigkeit soll gestärkt werden. >mehr

Flutschutz in Bangladesch – ein neues Stiftungsprojekt geht an den Start

Flutschutz in Bangladesch – ein neues Stiftungsprojekt geht an den Start

Bangladesch wird durch Wetterkatastrophen regelmäßig in seiner Entwicklung zurückgeworfen. Wissenschaftler prophezeien, dass die Risiken zunehmen werden. Ein Grund für die Münchener Rück Stiftung, sich in einem neuen Projekt für die Flutwarnung in gefährdeten Gemeinden einzusetzen. >mehr

Katastrophenvorsorge

> Übersicht

 

Kontakt

> Christian Barthelt

> Thomas Loster

 

Links zu den Projektpartnern

> ICCCAD

> UNU-EHS